Landschaft in Apfelblüten, saftig grünes Gras, Gold der Sonne, großzügig über Städte und Dörfer ergießt – das ist etwas, das uns dazu bringt, uns an die frische Luft zu begeben. Die Schönheit der Picknicks bezaubert...

Es ist dieser Lichtstrom im Mai, der uns endlich glücklicher fühlen lässt, voller Kraft und Lebensbereitschaft. Die Sonnenstrahlen verbessern unser Wohlbefinden wie von Zauberhand. Die Sonne erhöht den Serotoninspiegel – das "Glückshormon"... Die Maistrahlen machen uns sympathisch für die Welt. In der keltischen Kultur begann der 1. Mai eine Zeit magischer Praktiken, um den Überfluss zu gewährleisten, denn es ist eine pulsierende Zeit - alles ist so knackig, jung, fröhlich. Viele keltische Rituale dieser Zeit waren mit der Natur verbunden, sie fanden unter freiem Himmel statt. Vielleicht kommt hier die moderne Tradition des Picknicks – Picknicks und öffentliche Veranstaltungen unter freiem Himmel – her. Seit einigen Jahren verlassen die Polen massenhaft die Mai-Wochenenden und erliegen vielleicht intuitiv dem Rhythmus der nationalen Natur, die im Mai blüht. In der Fülle des Frühlings, mittendrin, kommen wir nach der "Frühlingssonnenwende" endlich wieder auf die Beine.

Uroda majowego pleneru

SONNE UND MELANOM

Doch nicht umsonst wird im Mai die Melanoma Awareness Week gefeiert – eine Hautkrankheit, deren Auftreten von unserer Vorsicht im Umgang mit Sonneneinstrahlung abhängt. Melanom ist ein gefährlicher Krebs, der für das Auge sichtbar ist. Es wird in pigmentierten Muttermalen gebildet, die allgemein als Muttermale bezeichnet werden. Das Risiko eines Melanoms wird durch Fälle dieser Krankheit in der Familie, eine große Anzahl von pigmentierten Muttermalen auf der Haut, Sonnenbrand, längere Sonneneinstrahlung und die Verwendung eines Solariums erhöht. Mehr als 90% aller Melanome befinden sich auf der Haut, aber dieser Tumor kann überall dort lokalisiert werden, wo Pigmentzellen auftreten: im Augapfel, auf der Schleimhaut der Genitalien, im Mund.

Wichtig bei der Prävention von Melanomen ist es, das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Untersuchung von Muttermalen zu verbessern sowie Sonnenbaden und die Verwendung von Präparaten mit UV-Filtern zu vermeiden.

BISTEN OUTDOOR

Neben der Sonne gibt es ein weiteres Ärgernis des Maitages: Insekten. Die sichtbarsten, lautesten und nervigsten sind Moskitos. Wir haben die Fähigkeit, Moskitos mit verschiedenen Arten von Repellentien (Spray, Scheiben, glühende Spiralen, Weihrauch, Fumigatoren und Mittel, die die Auswirkungen von Juckreiz lindern) zu verscheuchen. Zecken sind gefährlich. Diese Insekten tragen m.in das Virus, das KZM (Frühsommer-Meningoenzephalitis) verursacht. Sie leben in Wäldern, Wiesen und neuerdings auch in Gärten, auf Grundstücken und sogar in Stadtparks. Zecken lauern in hohem Gras, Dickicht oder in der Walddecke. KZM entwickelt sich 2-28 Tage nach dem Biss und kann asymptomatisch sein, oder es kann mit Grippesymptomen verwechseln. Der einzige wirksame Weg, sich vor dieser Viruserkrankung zu schützen, ist die Impfung. Sie werden jedem empfohlen: Kinder und Jugendliche, die in Camps gehen, Erwachsene, die sich außerhalb der Stadt ausruhen. Eine der Möglichkeiten, sich vor einer Zecke zu schützen, die versucht, ohne unser Wissen in unsere Haut einzudringen, sind "Mücken" -Repellentien, da sie normalerweise auch diese Gruppe von Insekten enthalten. Darüber hinaus sollten Sie nach jedem Spaziergang im Wald, auf Lichtungen und Wiesen den ganzen Körper und vor allem die behaarte Kopfhaut sorgfältig untersuchen.

 

Artikel aus der Monatszeitschrift Abc Apteki – Mai 2012

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